Risikomanagementplan.
Risikomanagementplan: Vorlage mit Risikoregister und Bewertung
Ein Risikomanagementplan hält fest, welche Risiken ein Unternehmen oder Projekt bedrohen, wie wahrscheinlich und schwerwiegend sie sind und wer welche Gegenmaßnahmen verantwortet. Die Vorlage führt ein Risikoregister mit Bewertung auf Skalen von 1 bis 5, Maßnahmen, Auslösern und Zielterminen. Sie legt außerdem Eskalationswege und die regelmäßige Überprüfung fest.
Worum es geht.
Ein Risikomanagementplan hält fest, welche Risiken ein Unternehmen oder Projekt bedrohen, wie wahrscheinlich und schwerwiegend sie sind und wer welche Gegenmaßnahmen verantwortet. Die Vorlage führt ein Risikoregister mit Bewertung auf Skalen von 1 bis 5, Maßnahmen, Auslösern und Zielterminen. Sie legt außerdem Eskalationswege und die regelmäßige Überprüfung fest.
Dies ist eine Vorlage, keine Rechtsberatung. Lassen Sie das fertige Dokument vor der Verwendung von einem Anwalt vor Ort prüfen und bei Bedarf an Ihren Fall anpassen.
Wann Sie das Dokument brauchen.
- Sie starten ein Projekt wie den Markteintritt in die USA und möchten Risiken früh erkennen
- Investoren, Banken oder Partner fragen nach Ihrem Umgang mit Risiken
- Ihr Team braucht klare Zuständigkeiten, wer welches Risiko beobachtet
- Sie wollen Maßnahmen nach Priorität ordnen, statt alle Risiken gleich zu behandeln
- Ein bestehender Plan soll nach einem Vorfall überarbeitet und erneut bewertet werden
Was hineingehört.
- Organisation oder Projekt, Planverantwortlicher, Stand und Termin der nächsten Überprüfung
- Ziele, Grenzen und Annahmen des Plans sowie die Ausgabesprache
- Risikoregister mit konkretem Ereignis, Ursache und möglicher Auswirkung
- Bewertung von Wahrscheinlichkeit und Auswirkung auf internen Skalen von 1 bis 5
- Bestehende Maßnahmen, geplante Reaktion mit Auslöser, Verantwortliche und Zieltermin je Risiko
- Bedeutung der Stufen 1 bis 5 als gemeinsamer Bewertungsmaßstab
- Eskalation, Zuständigkeiten und Schwellenwerte
- Benötigte Ressourcen, offene Entscheidungen und Kontrolle der Wirksamkeit
Was häufig schiefgeht.
- Risiken zu allgemein: „Marktrisiko“ lässt sich nicht steuern. Beschreiben Sie ein konkretes Ereignis, dessen Eintritt sich eindeutig feststellen lässt.
- Skala nicht definiert: Ohne festgelegte Bedeutung der Stufen bewertet jede Person anders. Beschreiben Sie, was eine 1 und was eine 5 bedeutet.
- Bewertung als Prozentwert missverstanden: Das Produkt aus Wahrscheinlichkeit und Auswirkung ist eine Rangfolge zur Priorisierung, keine berechnete Eintrittswahrscheinlichkeit.
- Niemand verantwortlich: Ein Risiko ohne namentlich benannte Person wird erfahrungsgemäß nicht beobachtet. Ordnen Sie jedem Eintrag eine verantwortliche Person zu.
- Plan nicht aktualisiert: Risiken ändern sich mit dem Geschäft. Legen Sie einen festen Termin für die nächste Überprüfung fest und halten Sie ihn ein.
So nutzen Sie die Vorlage.
- 01Legen Sie Ziele und Grenzen des Plans fest und sammeln Sie Risiken gemeinsam mit den Beteiligten.
- 02Definieren Sie die Stufen 1 bis 5 und bewerten Sie jedes Risiko nach Wahrscheinlichkeit und Auswirkung.
- 03Ordnen Sie Maßnahmen, Auslöser, Verantwortliche und Zieltermine zu und legen Sie Eskalationsschwellen fest.
- 04Überprüfen Sie den Plan zum festgelegten Termin und nach jedem wesentlichen Ereignis.
Fachbegriffe kurz erklärt.
- Likelihood / Impact
- Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung, die beiden Dimensionen, nach denen Risiken bewertet werden.
- Risk Owner
- Risikoverantwortlicher, der ein Risiko beobachtet und die vereinbarten Maßnahmen umsetzt.
- Mitigation
- Maßnahmen zur Risikominderung, die Wahrscheinlichkeit oder Auswirkung eines Risikos senken.
Häufige Fragen.
Ein Risikoregister (Risk Register) ist eine Liste aller erkannten Risiken mit Beschreibung, Bewertung, Maßnahmen und Verantwortlichen. Es bildet den Kern eines Risikomanagementplans und wird bei jeder Überprüfung aktualisiert.
Jedes Risiko erhält einen Wert von 1 bis 5 für die Wahrscheinlichkeit und einen für die Auswirkung. Das Produkt beider Werte ergibt eine Zahl zwischen 1 und 25, nach der Sie die Risiken ordnen. Die höchsten Werte behandeln Sie zuerst.
Üblich sind vier Grundstrategien: vermeiden, vermindern, übertragen, etwa durch Versicherung oder Vertrag, und bewusst akzeptieren. Im Feld für die geplante Reaktion halten Sie fest, welche Strategie Sie wählen.
Ein fester Rhythmus, etwa quartalsweise, hat sich bewährt. Zusätzlich sollten Sie den Plan aktualisieren, wenn ein Risiko eintritt, ein neues hinzukommt oder sich das Geschäft wesentlich verändert.
Nein, der Plan ordnet Risiken für interne Entscheidungen. Haftungs-, Vertrags- oder Compliance-Risiken, etwa bei der Tätigkeit in mehreren US-Bundesstaaten, sollten Sie zusätzlich mit einem Anwalt besprechen.
Mehr als eine Vorlage.
Sie planen den Markteintritt in die USA und möchten Haftungsrisiken von Anfang an begrenzen? TAXXIT gründet Ihre Wyoming LLC und begleitet Sie bei den ersten Schritten.
Was daneben liegt.
- Vorlage
Businessplan.
Ein Businessplan beschreibt, was ein Unternehmen anbietet, für wen, wie es Kunden gewinnt und wie es sich finanziert.
- Vorlage
Kompakter Businessplan.
Ein One-Page-Businessplan fasst die wichtigsten Punkte eines Vorhabens auf einer Seite zusammen: Angebot, Zielkunden, Lösung, Wettbewerb, Vertrieb, Erlösmodell, Meilensteine, Zahlen und Risiken.
- Vorlage
Freistellungsvereinbarung (Hold Harmless).
Eine Freistellungsvereinbarung (Hold Harmless Agreement) verpflichtet eine Partei, eine andere von bestimmten Ansprüchen Dritter freizuhalten, die aus einer festgelegten Tätigkeit entstehen.
