07 — Lösung

Internationale Expansion.

Ein zweites Bein, parallel zum ersten. Kein Umzug, sondern eine Erweiterung.

07 — LösungBerlin · New York · Hongkong
Kontext

Kontext.

Expansion in die USA ist selten ein Sprung. Sie ist ein zweites Bein neben dem ersten Markt — mit eigener Rechtsform, eigenen Konten, eigenem Vertrieb, eigener Steuerpflicht. Wir planen den Übergang, bevor die erste Rechnung an einen US-Kunden geht: welche Gesellschaft, welche Bank, welche Verträge, welches Personal, welche Reihenfolge. Der erste Markt bleibt tragfähig. Der zweite entsteht parallel, nicht als Ersatz.

Weg

So läuft es.

Von der Marktbeurteilung bis zum ersten US-Kunden: drei bis neun Monate.

  1. 01

    Markt beurteilen

    Nachfrage, Preisniveau, Kundengröße, Wettbewerber, Regulierung, Vertriebswege. Ein datenbasiertes Marktprofil vor jeder Struktur.

  2. 02

    Struktur wählen

    Filiale (Branch), Tochtergesellschaft (LLC oder C-Corp) oder Holding-Erweiterung. Entscheidung nach Haftung, Steuerlast, Kapitalbedarf und Exit-Perspektive.

  3. 03

    Formalien aufsetzen

    Gründung, EIN, Registered Agent, Operating Agreement, US-Bankkonto, Verrechnungspreisdokumentation zur Muttergesellschaft. In sechs bis zehn Wochen.

  4. 04

    Operativ starten

    Kundenverträge, AGB, Preisliste in USD, Payment-Anbindung, US-Adresse, Support-Fenster, gegebenenfalls Landing Page auf .com.

  5. 05

    Personal und Partner

    Contractor oder Angestellte, PEO oder eigene Payroll, Vertriebspartner oder eigene Präsenz. Wir bauen den ersten Vertrag, nicht die zehnte Sitzung.

  6. 06

    Betrieb übergeben

    Reporting-Rhythmus, Verantwortlichkeiten zwischen Mutter und Tochter, Cash-Pooling, quartalsweiser Struktur-Review. Sie führen, wir halten die Fäden.

Missverständnis

Was oft falsch verstanden wird.

BehauptungEin US-Konto reicht als Markteintritt.
TatsächlichOhne US-Gesellschaft entsteht eine Betriebsstätte — mit US-Steuerpflicht auf Ebene der deutschen GmbH. Das Konto ist ein Werkzeug, nicht die Struktur.
BehauptungDelaware ist immer richtig für Expansion.
TatsächlichDelaware trägt bei Venture-Finanzierung. Für den operativen Markteintritt eines DACH-Unternehmens sind Wyoming oder Florida oft günstiger — abhängig von Kunden und Personal.
BehauptungVertrieb aus Europa reicht anfangs.
TatsächlichBis zu einem gewissen Volumen ja. Ab dem ersten Enterprise-Kunden fast nie: US-Käufer erwarten US-Ansprechpartner, US-Zeitzone, US-Vertragsrecht. Wir planen den Übergang, bevor er zum Engpass wird.
BehauptungDie deutsche Muttergesellschaft muss nichts ändern.
TatsächlichVerrechnungspreisdokumentation, § 8a AStG, Betriebsstättenprüfung — die Muttergesellschaft ändert sich nicht rechtlich, aber ihre Pflichten wachsen. Wer das ignoriert, zahlt bei der nächsten Betriebsprüfung nach.
Beleg

Ein Beispiel.

In fünf Monaten von der ersten Marktrecherche zum ersten Enterprise-Vertrag in Kalifornien. Wyoming-LLC, Mercury-Konto, Contractor-Team in Denver — parallel zur GmbH in Berlin."

B2B-Agenturgruppe · Berlin
Dauer
5 Monate
Struktur
WY-LLC
Erstauftrag
84.000 USD
Reisen
1
Weg

An dieser Stelle im Weg.

Jede Lösung hat einen Vorgänger und einen Nachfolger. Nicht als Verkaufsleiter, sondern als sachliche Reihenfolge, in der die Dinge tragen.

Preis & Leistung

Was enthalten ist.

Ein Preis, ein Umfang, ein Ansprechpartner. Keine Zusatzpositionen, die im Kleingedruckten auftauchen.

Expansion in die USA

Aufbau des US-Standbeins für eine bestehende europäische Gesellschaft — Struktur, Konto, Compliance, laufende Betreuung.

Preis auf Anfrage

Alle Preise netto · zzgl. USt. wo anwendbar · keine versteckten Positionen

  • Rechtsform- und Bundesstaatenwahl
  • Gründung und Registered Agent
  • EIN, US-Bankkonto, Payment-Setup
  • Verträge zwischen EU-Mutter und US-Tochter
  • Sales-Tax- und Payroll-Registrierungen
  • Laufende Buchhaltung + Jahresabschluss
Unsicher, ob es passt? Ein Erstgespräch klärt in 30 Minuten mehr als jede Broschüre.
Fragen

Was Unternehmer fragen.

  • Die Wahl richtet sich nach Haftung, Steuerlast im Zielmarkt und geplanter Kapitalstruktur. Wir vergleichen die drei Varianten in einer Entscheidungsmatrix.

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