Internationale Expansion.
Ein zweites Bein, parallel zum ersten. Kein Umzug, sondern eine Erweiterung.
Kontext.
Expansion in die USA ist selten ein Sprung. Sie ist ein zweites Bein neben dem ersten Markt — mit eigener Rechtsform, eigenen Konten, eigenem Vertrieb, eigener Steuerpflicht. Wir planen den Übergang, bevor die erste Rechnung an einen US-Kunden geht: welche Gesellschaft, welche Bank, welche Verträge, welches Personal, welche Reihenfolge. Der erste Markt bleibt tragfähig. Der zweite entsteht parallel, nicht als Ersatz.
So läuft es.
Von der Marktbeurteilung bis zum ersten US-Kunden: drei bis neun Monate.
- 01
Markt beurteilen
Nachfrage, Preisniveau, Kundengröße, Wettbewerber, Regulierung, Vertriebswege. Ein datenbasiertes Marktprofil vor jeder Struktur.
- 02
Struktur wählen
Filiale (Branch), Tochtergesellschaft (LLC oder C-Corp) oder Holding-Erweiterung. Entscheidung nach Haftung, Steuerlast, Kapitalbedarf und Exit-Perspektive.
- 03
Formalien aufsetzen
Gründung, EIN, Registered Agent, Operating Agreement, US-Bankkonto, Verrechnungspreisdokumentation zur Muttergesellschaft. In sechs bis zehn Wochen.
- 04
Operativ starten
Kundenverträge, AGB, Preisliste in USD, Payment-Anbindung, US-Adresse, Support-Fenster, gegebenenfalls Landing Page auf .com.
- 05
Personal und Partner
Contractor oder Angestellte, PEO oder eigene Payroll, Vertriebspartner oder eigene Präsenz. Wir bauen den ersten Vertrag, nicht die zehnte Sitzung.
- 06
Betrieb übergeben
Reporting-Rhythmus, Verantwortlichkeiten zwischen Mutter und Tochter, Cash-Pooling, quartalsweiser Struktur-Review. Sie führen, wir halten die Fäden.
Was oft falsch verstanden wird.
- BehauptungEin US-Konto reicht als Markteintritt.
- TatsächlichOhne US-Gesellschaft entsteht eine Betriebsstätte — mit US-Steuerpflicht auf Ebene der deutschen GmbH. Das Konto ist ein Werkzeug, nicht die Struktur.
- BehauptungDelaware ist immer richtig für Expansion.
- TatsächlichDelaware trägt bei Venture-Finanzierung. Für den operativen Markteintritt eines DACH-Unternehmens sind Wyoming oder Florida oft günstiger — abhängig von Kunden und Personal.
- BehauptungVertrieb aus Europa reicht anfangs.
- TatsächlichBis zu einem gewissen Volumen ja. Ab dem ersten Enterprise-Kunden fast nie: US-Käufer erwarten US-Ansprechpartner, US-Zeitzone, US-Vertragsrecht. Wir planen den Übergang, bevor er zum Engpass wird.
- BehauptungDie deutsche Muttergesellschaft muss nichts ändern.
- TatsächlichVerrechnungspreisdokumentation, § 8a AStG, Betriebsstättenprüfung — die Muttergesellschaft ändert sich nicht rechtlich, aber ihre Pflichten wachsen. Wer das ignoriert, zahlt bei der nächsten Betriebsprüfung nach.
Ein Beispiel.
„In fünf Monaten von der ersten Marktrecherche zum ersten Enterprise-Vertrag in Kalifornien. Wyoming-LLC, Mercury-Konto, Contractor-Team in Denver — parallel zur GmbH in Berlin."
- Dauer
- 5 Monate
- Struktur
- WY-LLC
- Erstauftrag
- 84.000 USD
- Reisen
- 1
An dieser Stelle im Weg.
Jede Lösung hat einen Vorgänger und einen Nachfolger. Nicht als Verkaufsleiter, sondern als sachliche Reihenfolge, in der die Dinge tragen.
Was daneben liegt.
Was enthalten ist.
Ein Preis, ein Umfang, ein Ansprechpartner. Keine Zusatzpositionen, die im Kleingedruckten auftauchen.
Aufbau des US-Standbeins für eine bestehende europäische Gesellschaft — Struktur, Konto, Compliance, laufende Betreuung.
Alle Preise netto · zzgl. USt. wo anwendbar · keine versteckten Positionen
- Rechtsform- und Bundesstaatenwahl
- Gründung und Registered Agent
- EIN, US-Bankkonto, Payment-Setup
- Verträge zwischen EU-Mutter und US-Tochter
- Sales-Tax- und Payroll-Registrierungen
- Laufende Buchhaltung + Jahresabschluss
Was Unternehmer fragen.
Die Wahl richtet sich nach Haftung, Steuerlast im Zielmarkt und geplanter Kapitalstruktur. Wir vergleichen die drei Varianten in einer Entscheidungsmatrix.
Ein Gespräch.
Dreißig Minuten. Antwort innerhalb eines Werktags.
