Vorlage

US-Warenkaufvertrag.

US-Warenkaufvertrag: Vorlage für ein Purchase Agreement über bewegliche Sachen

Ein US-Warenkaufvertrag (Purchase Agreement) regelt den Verkauf beweglicher Sachen zwischen Verkäufer und Käufer, von Preis und Anzahlung über Lieferung und Prüfung bis zu Eigentums- und Gefahrübergang. Für den Warenkauf gilt in den USA weitgehend der Uniform Commercial Code (UCC), den die Bundesstaaten in eigener Fassung übernommen haben. Die Vorlage erstellt einen Entwurf, auch für Waren mit beschriebenen Nebenleistungen.

VorlageSheridan WY · New York · Hongkong
01 — Kurz erklärt

Worum es geht.

Ein US-Warenkaufvertrag (Purchase Agreement) regelt den Verkauf beweglicher Sachen zwischen Verkäufer und Käufer, von Preis und Anzahlung über Lieferung und Prüfung bis zu Eigentums- und Gefahrübergang. Für den Warenkauf gilt in den USA weitgehend der Uniform Commercial Code (UCC), den die Bundesstaaten in eigener Fassung übernommen haben. Die Vorlage erstellt einen Entwurf, auch für Waren mit beschriebenen Nebenleistungen.

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Dies ist eine Vorlage, keine Rechtsberatung. Lassen Sie das fertige Dokument vor der Verwendung von einem Anwalt vor Ort prüfen und bei Bedarf an Ihren Fall anpassen.

02 — Einsatz

Wann Sie das Dokument brauchen.

  • Ihre LLC verkauft Waren oder Ausrüstung an einen Geschäftskunden in den USA
  • Sie kaufen ein Fahrzeug, eine Maschine oder Inventar mit Anzahlung und späterer Lieferung
  • Lieferung, Installation oder Einweisung sollen zusammen mit der Ware geregelt werden
  • Zwischen Vertragsschluss und Übergabe liegt Zeit, in der Risiken verteilt werden müssen
  • Prüffristen und Mängelmitteilungen sollen verbindlich vereinbart werden
03 — Inhalt

Was hineingehört.

  • Gewählter US-Bundesstaat, Sprache sowie Umfang: nur Waren oder Waren mit Nebenleistungen
  • Kaufgegenstand mit Beschreibung und bei Fahrzeugen Hersteller, Modell, Baujahr, VIN und Meilenstand
  • Verkäufer und Käufer
  • Preis, Währung, optionale Anzahlung mit Fälligkeit, Restzahlung, Zahlungsweg sowie Steuern und Gebühren
  • Vertragsbeginn, Lieferdatum, Lieferort und Lieferart (Abholung, Lieferung durch Verkäufer, Transporteur)
  • Eigentumsübergang, Transportkosten, Verlustrisiko sowie Prüffrist, Abnahme und Mängelmitteilung
  • Verfügungsbefugnis, Belastungen und Zustandsvereinbarung
  • Zahlungs- und Lieferverzug, Beendigung, Rückabwicklung und Streitbeilegung
04 — Fehler

Was häufig schiefgeht.

  • Gefahrübergang offen gelassen: Geht die Ware beim Transport verloren, ist ohne Regel unklar, wer den Schaden trägt. Legen Sie Zeitpunkt des Risiko- und Eigentumsübergangs fest.
  • Keine Prüffrist: Ohne vereinbarte Frist streiten die Parteien später darüber, ob Mängel rechtzeitig gemeldet wurden. Bestimmen Sie Frist und Form der Mängelmitteilung.
  • Nebenleistungen nicht abgegrenzt: Gehören Installation oder Schulung zum Preis, sollte das ausdrücklich stehen. Andernfalls entsteht Streit über zusätzliche Kosten.
  • Anzahlung ohne Regel für das Scheitern: Kommt die Lieferung nicht zustande, ist offen, ob die Anzahlung zurückgezahlt wird. Vereinbaren Sie die Rückabwicklung.
  • Incoterms und UCC-Begriffe vermischt: Lieferklauseln wie „FOB“ werden international und im UCC unterschiedlich verstanden. Beschreiben Sie die gewünschte Kostenverteilung lieber ausdrücklich.
05 — Ablauf

So nutzen Sie die Vorlage.

  1. 01Klären Sie Gegenstand, Preis, Lieferart und ob Nebenleistungen enthalten sind.
  2. 02Prüfen Sie Eigentum und mögliche Belastungen der Ware.
  3. 03Erstellen Sie den Vertrag mit Regeln zu Prüfung, Verzug und Rückabwicklung und lassen Sie ihn fachkundig kontrollieren.
  4. 04Unterzeichnen Sie, wickeln Sie Anzahlung und Lieferung ab und dokumentieren Sie die Übergabe, etwa mit einer Bill of Sale.
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06 — Begriffe

Fachbegriffe kurz erklärt.

Uniform Commercial Code (UCC)
Mustergesetz für das US-Handelsrecht, dessen Artikel 2 den Kauf beweglicher Waren regelt.
Risk of Loss
Verlustrisiko: die Frage, wer den Schaden trägt, wenn die Ware vor oder während der Lieferung untergeht oder beschädigt wird.
Down Payment
Anzahlung auf den Kaufpreis, die vor der Lieferung geleistet wird.
07 — Fragen

Häufige Fragen.

  • Der Uniform Commercial Code (UCC) ist ein Mustergesetz für das Handelsrecht, das die Bundesstaaten weitgehend übernommen haben. Sein Artikel 2 betrifft den Warenkauf und füllt Lücken, wenn der Vertrag etwas nicht regelt. Einzelne Staaten weichen in Details ab.

08 — Weiter

Mehr als eine Vorlage.

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