Konsignationsvertrag.
Konsignationsvertrag: Vorlage für Ware in Kommission in den USA
Ein Konsignationsvertrag (Consignment Agreement) regelt, dass ein Händler Ihre Ware lagert und in Ihrem Auftrag verkauft, während Sie bis zum Verkauf Eigentümer bleiben. Er legt Mindestpreise, Provision, Abrechnung, Haftung für Schäden und die Rückgabe unverkaufter Ware fest. Nach US-Recht können Gläubiger des Händlers unter Umständen auf Kommissionsware zugreifen, deshalb gehört dieser Punkt vor Ort geprüft.
Worum es geht.
Ein Konsignationsvertrag (Consignment Agreement) regelt, dass ein Händler Ihre Ware lagert und in Ihrem Auftrag verkauft, während Sie bis zum Verkauf Eigentümer bleiben. Er legt Mindestpreise, Provision, Abrechnung, Haftung für Schäden und die Rückgabe unverkaufter Ware fest. Nach US-Recht können Gläubiger des Händlers unter Umständen auf Kommissionsware zugreifen, deshalb gehört dieser Punkt vor Ort geprüft.
Dies ist eine Vorlage, keine Rechtsberatung. Lassen Sie das fertige Dokument vor der Verwendung von einem Anwalt vor Ort prüfen und bei Bedarf an Ihren Fall anpassen.
Wann Sie das Dokument brauchen.
- Sie geben Kleidung, Möbel, Kunst oder Schmuck an einen Laden, der sie auf Provisionsbasis verkauft
- Ihre US-LLC beliefert Einzelhändler, die erst nach dem Verkauf bezahlen
- Ein Händler soll Ihre Produkte zusätzlich in seinem Onlineshop anbieten
- Sie möchten Mindestpreise und erlaubte Rabatte schriftlich absichern
- Unverkaufte Ware soll nach einer festen Frist geordnet zurückkommen
Was hineingehört.
- Warenart, Bundesstaat und Sprache des Vertrags
- Einlieferer und verkaufender Verwahrer mit Anschrift und Vertretung
- Warenverzeichnis mit Beschreibung, Stückzahl und Mindestpreis je Stück
- Übergabetag, Verkaufsort, Transport, Eigentumsnachweise und bekannte Rechte Dritter
- Preisfestlegung, Vertriebskanäle, Rabatte und Vergütung als Provision, Stückgebühr, Pauschale oder Kombination
- Provisionsbasis, Abrechnung, Retouren, zulässige Kosten und optionales Rechenbeispiel
- Verkaufszeitraum, Sorgfalt, Haftung bei Verlust, Versicherung und Rückgabe unverkaufter Ware
- Vorzeitige Beendigung, Prüfung von Gläubigerrechten und Unterzeichnung
Was häufig schiefgeht.
- Kein Warenverzeichnis: Ohne Liste mit Kennzeichnung und Zustand lässt sich später kaum belegen, was übergeben wurde. Führen Sie jedes Stück einzeln auf.
- Provisionsbasis offen: Ob Steuern, Versand und Rabatte vor der Provision abgezogen werden, entscheidet über Ihren Erlös. Regeln Sie die Berechnung ausdrücklich.
- Gläubigerrisiko übersehen: Gerät der Händler in Zahlungsschwierigkeiten, kann Kommissionsware je nach Bundesstaat in seine Haftungsmasse fallen. Klären Sie Schutzmaßnahmen wie eine UCC-Registrierung vorab.
- Rückgabe ungeregelt: Ohne Frist und Kostenregel bleibt unverkaufte Ware oft monatelang liegen. Legen Sie Abholung, Frist und Transportkosten fest.
- Versicherung nicht geprüft: Die Inventarversicherung des Händlers deckt fremde Ware nicht automatisch. Lassen Sie sich die Deckung nachweisen.
So nutzen Sie die Vorlage.
- 01Stellen Sie das Warenverzeichnis mit Mindestpreisen zusammen und dokumentieren Sie den Zustand mit Fotos.
- 02Verhandeln Sie Provision, Abrechnungsrhythmus, Verkaufszeitraum und Rückgabe mit dem Händler.
- 03Erstellen Sie den Konsignationsvertrag und lassen Sie Gläubigerrechte und Formfragen vor Ort prüfen.
- 04Unterzeichnen Sie, übergeben Sie die Ware mit Protokoll und kontrollieren Sie jede Abrechnung gegen den Bestand.
Fachbegriffe kurz erklärt.
- Consignor / Consignee
- Einlieferer, dem die Ware gehört, und Verwahrer oder Händler, der sie für ihn verkauft.
- Consignment
- Kommissionsgeschäft: Die Ware bleibt bis zum Verkauf Eigentum des Einlieferers.
- UCC Article 9
- Teil des Uniform Commercial Code über Sicherungsrechte an beweglichen Sachen, der auch bestimmte Kommissionsgeschäfte erfasst.
Häufige Fragen.
Beim Kauf auf Rechnung wird der Händler sofort Eigentümer und schuldet den Kaufpreis. Bei der Kommission bleibt die Ware Ihr Eigentum, der Händler verkauft sie für Sie und zahlt erst nach dem Verkauf abzüglich seiner Vergütung. Unverkaufte Ware geht an Sie zurück.
Eine feste Marktgröße gibt es nicht, die Provision hängt von Branche, Warenwert und Aufwand des Händlers ab. Die Vorlage erlaubt deshalb einen Prozentsatz, eine Gebühr je Stück, eine Pauschale oder eine Kombination. Wichtiger als die Höhe ist eine klare Berechnungsbasis.
Ein UCC-1 Financing Statement ist eine öffentliche Registrierung, mit der Sicherungsrechte an beweglichen Sachen bekannt gemacht werden. Bei bestimmten Kommissionsgeschäften kann sie Ihre Stellung gegenüber Gläubigern des Händlers verbessern. Ob sie in Ihrem Fall nötig ist, hängt von Bundesstaat und Geschäftsmodell ab.
Das bestimmt der Vertrag. Ohne Regelung entstehen schnell Streitigkeiten, deshalb fragt die Vorlage nach Haftung, Wertmaßstab und Versicherung. Üblich ist, dass der Händler für Schäden in seinen Räumen bis zu einem vereinbarten Wert einsteht.
Ja, und das ist empfehlenswert, weil Gläubigerschutz, Steuerpflichten beim Verkauf und Formvorschriften je nach Bundesstaat abweichen. Ein Anwalt vor Ort kann außerdem beurteilen, ob eine Registrierung Ihrer Rechte sinnvoll ist.
Nur wenn der Vertrag es erlaubt. Die Vorlage fragt nach Vertriebskanälen, erlaubten Rabatten und danach, wer die Verkaufspreise festlegt. So vermeiden Sie, dass Ihre Ware unter Wert auf Marktplätzen landet.
Mehr als eine Vorlage.
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Was daneben liegt.
- Vorlage
Provisionsvereinbarung.
Eine Provisionsvereinbarung (Commission Agreement) legt fest, wie eine Person für Vertriebserfolge vergütet wird: Provisionssatz oder Betrag je Abschluss, Bemessungsgrundlage, Zeitpunkt des Verdienens, Abrechnung und Korrekturen bei Stornos.
- Vorlage
US-Warenkaufvertrag.
Ein US-Warenkaufvertrag (Purchase Agreement) regelt den Verkauf beweglicher Sachen zwischen Verkäufer und Käufer, von Preis und Anzahlung über Lieferung und Prüfung bis zu Eigentums- und Gefahrübergang.
- Vorlage
Bill of Sale (Kaufbeleg).
Eine Bill of Sale (Kaufbeleg) dokumentiert, dass ein Verkäufer eine bewegliche Sache, etwa ein Fahrzeug, Boot, Tier oder eine Maschine, an einen Käufer verkauft und übergeben hat.
