Vorlage

Provisionsvereinbarung.

Provisionsvereinbarung: Vorlage für ein US-Commission-Agreement

Eine Provisionsvereinbarung (Commission Agreement) legt fest, wie eine Person für Vertriebserfolge vergütet wird: Provisionssatz oder Betrag je Abschluss, Bemessungsgrundlage, Zeitpunkt des Verdienens, Abrechnung und Korrekturen bei Stornos. Sie kann für Beschäftigte wie für selbstständige Vertriebspartner genutzt werden, deren Status gesondert zu prüfen ist. Die Vorlage erstellt einen Entwurf nach dem Recht eines wählbaren US-Bundesstaats.

VorlageSheridan WY · New York · Hongkong
01 — Kurz erklärt

Worum es geht.

Eine Provisionsvereinbarung (Commission Agreement) legt fest, wie eine Person für Vertriebserfolge vergütet wird: Provisionssatz oder Betrag je Abschluss, Bemessungsgrundlage, Zeitpunkt des Verdienens, Abrechnung und Korrekturen bei Stornos. Sie kann für Beschäftigte wie für selbstständige Vertriebspartner genutzt werden, deren Status gesondert zu prüfen ist. Die Vorlage erstellt einen Entwurf nach dem Recht eines wählbaren US-Bundesstaats.

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Dies ist eine Vorlage, keine Rechtsberatung. Lassen Sie das fertige Dokument vor der Verwendung von einem Anwalt vor Ort prüfen und bei Bedarf an Ihren Fall anpassen.

02 — Einsatz

Wann Sie das Dokument brauchen.

  • Ihre LLC stellt einen Vertriebsmitarbeiter mit Grundgehalt und Provision ein
  • Ein selbstständiger Vertriebspartner verkauft Ihre Leistungen gegen reine Erfolgsvergütung
  • Ein bestehender Arbeits- oder Dienstvertrag soll um ein Provisionsmodell ergänzt werden
  • Provisionssätze oder Gebiete werden für einen neuen Zeitraum angepasst
  • Es gab Streit über die Berechnung und Sie möchten die Regeln nachvollziehbar festhalten
03 — Inhalt

Was hineingehört.

  • Vergütungsmodell (Grundvergütung plus Provision, nur Provision oder andere Vereinbarung) und Vertragsverhältnis
  • Parteien, bestehender Vertrag, Wirksamkeitsdatum sowie Tätigkeit, Gebiet und zugeordnete Kunden
  • Höhe und Zeiteinheit einer Grundvergütung und Währung
  • Provision als Prozentsatz einer definierten Bemessungsgrundlage oder als Betrag je qualifiziertem Abschluss
  • Voraussetzungen eines provisionsberechtigten Abschlusses und Zeitpunkt, ab dem die Provision verdient ist
  • Abrechnung, Fälligkeit, Einsichtsrechte sowie Stornos, Rückzahlungen und zulässige Korrekturen
  • Optionales Rechenbeispiel zur Veranschaulichung der Berechnung
  • Beendigung, nachlaufende verdiente Provision, Änderungen für bestimmte Zeiträume, Auslagen und Abzüge
04 — Fehler

Was häufig schiefgeht.

  • „Verdient“ und „fällig“ vermischt: Ob eine Provision mit Vertragsschluss, Lieferung oder Zahlungseingang entsteht, ist der häufigste Streitpunkt. Trennen Sie beide Zeitpunkte klar.
  • Status nicht geprüft: Ob jemand Beschäftigter oder selbstständiger Vertriebspartner ist, hat Folgen für Mindestlohn, Abzüge und Steuern. Die Bezeichnung im Vertrag allein entscheidet das nicht.
  • Einseitige Änderungen vorbehalten: Klauseln, nach denen der Arbeitgeber Provisionssätze jederzeit rückwirkend ändern kann, sind problematisch. Änderungen sollten nur für klar bezeichnete künftige Zeiträume gelten.
  • Rückforderungen nicht geregelt: Wird ein Kundenvertrag storniert, ist offen, ob bereits gezahlte Provision zurückzuzahlen ist. Legen Sie fest, wann eine Korrektur zulässig ist.
  • Kein Rechenbeispiel: Abstrakte Formeln werden unterschiedlich verstanden. Ein kurzes Beispiel mit Zahlen macht die Berechnung für beide Seiten überprüfbar.
05 — Ablauf

So nutzen Sie die Vorlage.

  1. 01Klären Sie, ob die Person beschäftigt oder selbstständig tätig wird, und welche Entgeltregeln im Bundesstaat gelten.
  2. 02Legen Sie Bemessungsgrundlage, Satz und den Zeitpunkt des Verdienens fest.
  3. 03Erstellen Sie den Entwurf mit Abrechnungs-, Storno- und Beendigungsregeln und fügen Sie ein Rechenbeispiel ein.
  4. 04Lassen Sie den Entwurf prüfen, unterzeichnen Sie ihn und übergeben Sie der Person eine Kopie.
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06 — Begriffe

Fachbegriffe kurz erklärt.

Commission
Erfolgsabhängige Vergütung für Vertriebsleistungen, im Deutschen Provision.
Draw against Commission
Vorschuss auf künftige Provisionen, der mit später verdienten Provisionen verrechnet wird.
Clawback
Vereinbarte Rückforderung bereits gezahlter Provision, etwa wenn ein Kundenauftrag storniert wird.
07 — Fragen

Häufige Fragen.

  • Einige Bundesstaaten verlangen für Provisionsvereinbarungen mit Beschäftigten ausdrücklich eine schriftliche Fassung, die die Berechnung erklärt und vom Beschäftigten bestätigt wird. Auch wo das nicht vorgeschrieben ist, beugt eine schriftliche Vereinbarung Streit vor. Die genauen Anforderungen sollten im gewählten Bundesstaat geprüft werden.

08 — Weiter

Mehr als eine Vorlage.

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