IT-Dienstleistungsvertrag.
IT-Dienstleistungsvertrag: Vorlage für ein IT Services Agreement nach US-Recht
Ein IT-Dienstleistungsvertrag (IT Services Agreement) regelt Projekte und laufende Betreuung zwischen einem IT-Dienstleister und seinem Auftraggeber: Leistungen mit Abnahmekriterien, Support, Fernzugriff, Datensicherheit, Vergütung und Rechte an Arbeitsergebnissen. Er geht über einen allgemeinen Dienstvertrag hinaus, weil Zugriffsrechte, Backups und Vorfallmeldungen geregelt werden. Die Vorlage erstellt einen Entwurf für einen wählbaren US-Bundesstaat.
Worum es geht.
Ein IT-Dienstleistungsvertrag (IT Services Agreement) regelt Projekte und laufende Betreuung zwischen einem IT-Dienstleister und seinem Auftraggeber: Leistungen mit Abnahmekriterien, Support, Fernzugriff, Datensicherheit, Vergütung und Rechte an Arbeitsergebnissen. Er geht über einen allgemeinen Dienstvertrag hinaus, weil Zugriffsrechte, Backups und Vorfallmeldungen geregelt werden. Die Vorlage erstellt einen Entwurf für einen wählbaren US-Bundesstaat.
Dies ist eine Vorlage, keine Rechtsberatung. Lassen Sie das fertige Dokument vor der Verwendung von einem Anwalt vor Ort prüfen und bei Bedarf an Ihren Fall anpassen.
Wann Sie das Dokument brauchen.
- Ihre LLC entwickelt Software, Websites oder Integrationen für einen Kunden
- Ein Dienstleister übernimmt Wartung und Support Ihrer Systeme
- Der Dienstleister benötigt Fernzugriff auf Server, Konten oder Endgeräte
- Im Projekt werden personenbezogene Daten von Kunden oder Mitarbeitern verarbeitet
- Lizenzen für Drittsoftware und laufende Kosten sollen klar zugeordnet werden
Was hineingehört.
- IT-Dienstleister, Auftraggeber sowie technische und kaufmännische Ansprechpartner
- Laufzeit (Projekt, befristet, unbefristet), Termine, Beendigung und Regeln für Ausfälle
- Leistungen mit Abnahmekriterien, ausgeschlossene Leistungen und erforderliche Zuarbeit
- Optionaler Support mit Servicezeiten, Prioritäten, Reaktionszielen und Eskalation
- Fernzugriff mit Freigaben, minimalen Berechtigungen, Protokollierung und Widerruf
- Personenbezogene Daten, Sicherheitsmaßnahmen, Vorfallmeldung sowie Backups und Wiederherstellungstests
- Vergütung als Pauschale oder Stundensatz, Steuerdarstellung, Anzahlung und Auslagen
- Rechte an Arbeitsergebnissen, Drittsoftware, Mängelbehebung sowie Übergabe, Dokumentation und Zugangsentzug
Was häufig schiefgeht.
- Keine Abnahmekriterien: Ohne messbare Kriterien bleibt offen, wann ein Projekt fertig ist. Beschreiben Sie Tests oder Funktionen, die bei Abnahme erfüllt sein müssen.
- Zugänge zu weit gefasst: Administratorrechte für alles erhöhen das Risiko bei Fehlern und Angriffen. Vereinbaren Sie minimale Berechtigungen und einen klaren Widerruf bei Vertragsende.
- Backups niemandem zugeordnet: Jeder glaubt, der andere sichert die Daten. Legen Sie fest, wer sichert, wie oft und ob die Wiederherstellung getestet wird.
- Drittsoftware nicht erfasst: Lizenzen laufen auf den Dienstleister und enden mit dem Vertrag. Halten Sie fest, wer Lizenznehmer ist und wer laufende Kosten trägt.
- Support ohne Reaktionsziele: „Schnelle Hilfe“ ist kein messbarer Maßstab. Prioritäten und Reaktionszeiten schaffen eine gemeinsame Erwartung.
So nutzen Sie die Vorlage.
- 01Beschreiben Sie Projektumfang, Abnahmekriterien und gegebenenfalls den laufenden Support.
- 02Klären Sie mit der IT-Verantwortung des Auftraggebers Zugriffe, Datenarten und Sicherheitsmaßnahmen.
- 03Erstellen Sie den Entwurf und ergänzen Sie bei Bedarf eine separate Datenschutzvereinbarung.
- 04Lassen Sie den Vertrag prüfen, unterzeichnen Sie ihn und dokumentieren Sie erteilte Zugänge.
Fachbegriffe kurz erklärt.
- Acceptance Criteria
- Abnahmekriterien, anhand derer festgestellt wird, ob eine IT-Leistung vertragsgemäß erbracht wurde.
- Least Privilege
- Prinzip der minimalen Berechtigung: Jede Person erhält nur die Zugriffsrechte, die sie für ihre Aufgabe tatsächlich benötigt.
- Service Level Agreement (SLA)
- Vereinbarung über messbare Servicezeiten, Prioritäten und Reaktionsziele im laufenden IT-Betrieb.
Häufige Fragen.
Ein Service Level Agreement beschreibt messbare Leistungsziele für den laufenden Betrieb, etwa Servicezeiten, Prioritätsstufen und Reaktionszeiten. Es kann Teil des IT-Dienstleistungsvertrags oder eine eigene Anlage sein. Die Vorlage fragt diese Angaben ab, wenn laufender Support vereinbart wird.
Das richtet sich nach der Vereinbarung über Arbeitsergebnisse und vorbestehende Rechte. Häufig behält der Dienstleister eigene Bibliotheken und Werkzeuge und räumt dem Kunden Nutzungsrechte daran ein, während projektspezifischer Code übertragen wird. Ohne Regelung kann das Ergebnis unklar bleiben.
Wenn der Dienstleister personenbezogene Daten im Auftrag verarbeitet, kann je nach Herkunft der Daten eine gesonderte Vereinbarung erforderlich sein, etwa nach europäischem Datenschutzrecht. Die Vorlage erfasst Datenarten, Zwecke und Länder und weist auf diese getrennte Vereinbarung hin.
Der Vertrag sollte festlegen, wer Zugänge freigibt, welche Rechte mindestens nötig sind, ob Zugriffe protokolliert werden und wie sie widerrufen werden. Zugangsdaten selbst gehören nicht in den Vertrag. Bei Vertragsende sollten alle Zugänge nachweisbar entzogen werden.
Nein, die Vorlage betrifft IT-Dienstleistungen wie Entwicklung, Einrichtung und Betreuung. Für die Lizenzierung fertiger Software oder SaaS-Abonnements sind eigene Bedingungen üblich. Drittsoftware innerhalb eines Projekts kann aber im Vertrag zugeordnet werden.
Haftung, Gewährleistung und Datenschutz sind im IT-Bereich besonders sensibel. Lassen Sie den Entwurf deshalb von einem Anwalt vor Ort prüfen, idealerweise mit Erfahrung im IT-Recht des gewählten Bundesstaats, und passen Sie ihn an Ihr Projekt an.
Mehr als eine Vorlage.
Wenn Sie als IT-Dienstleister US-Kunden über eine eigene LLC betreuen möchten, begleitet TAXXIT die Gründung und die Einrichtung des Geschäftskontos.
Was daneben liegt.
- Vorlage
Leistungsbeschreibung (SOW).
Eine Leistungsbeschreibung, englisch Statement of Work (SOW), legt für ein konkretes Projekt fest, welche Ergebnisse ein Auftragnehmer liefert, was nicht dazugehört, bis wann geliefert wird und wie die Abnahme erfolgt.
- Vorlage
Vertraulichkeitsvereinbarung (NDA).
Eine Vertraulichkeitsvereinbarung (Non-Disclosure Agreement, NDA) verpflichtet den Empfänger, Informationen der offenlegenden Partei nur für einen festgelegten Zweck zu nutzen und nicht an Unbefugte weiterzugeben.
- Vorlage
Lizenzvertrag für kreative Werke.
Ein Lizenzvertrag (Licensing Agreement) räumt dem Lizenznehmer das Recht ein, urheberrechtlich geschützte Werke wie Texte, Fotos, Grafiken, Musik oder Videos in einem festgelegten Umfang zu nutzen, ohne dass das Urheberrecht übertragen wird.
