Lizenz für digitale Bilder.
Digitale Bildlizenz: Vorlage für Foto- und Grafiklizenzen
Eine digitale Bildlizenz (Image License) erlaubt dem Lizenznehmer, bestimmte Fotos oder Grafiken in einem vereinbarten Umfang zu nutzen, während das Urheberrecht beim Lizenzgeber bleibt. Sie legt Bilder, Zweck, Medien, Gebiet, Laufzeit, Bearbeitung, Urhebervermerk und Vergütung fest. Die Vorlage erfasst zusätzlich die Rechtekette und Freigaben abgebildeter Personen.
Worum es geht.
Eine digitale Bildlizenz (Image License) erlaubt dem Lizenznehmer, bestimmte Fotos oder Grafiken in einem vereinbarten Umfang zu nutzen, während das Urheberrecht beim Lizenzgeber bleibt. Sie legt Bilder, Zweck, Medien, Gebiet, Laufzeit, Bearbeitung, Urhebervermerk und Vergütung fest. Die Vorlage erfasst zusätzlich die Rechtekette und Freigaben abgebildeter Personen.
Dies ist eine Vorlage, keine Rechtsberatung. Lassen Sie das fertige Dokument vor der Verwendung von einem Anwalt vor Ort prüfen und bei Bedarf an Ihren Fall anpassen.
Wann Sie das Dokument brauchen.
- Ein Fotograf überlässt Ihrer Firma Produktfotos für Website und Onlineshop
- Sie lizenzieren eigene Bilder an Kunden, Agenturen oder Verlage
- Eine Agentur soll Kampagnenmotive für Social Media nutzen dürfen
- Bilder werden exklusiv für eine Produktlinie oder einen Zeitraum vergeben
- Sie möchten den Urhebervermerk und erlaubte Bearbeitungen verbindlich regeln
Was hineingehört.
- Bundesstaat und Sprache des Dokuments
- Lizenzgeber und Lizenznehmer mit Anschrift und Vertretung
- Lizenzierte Bilder mit Datei-ID, Urheber, Beschreibung und Version
- Rechtekette: woraus sich die Befugnis zur Lizenzierung ergibt
- Exklusivität, erlaubte Nutzung, Gebiet und Laufzeit
- Bearbeitung, Unterlizenzen, verbotene Verwendungen und Urhebervermerk
- Lizenzgebühr, Zahlung, Lieferformat und Beginn der Nutzungsbefugnis
- Rechte Dritter wie Model- oder Property-Releases
- Zusicherungen, Haftung, Verstöße und Nutzung nach Vertragsende
Was häufig schiefgeht.
- Nutzung zu vage beschrieben: „Für Marketing“ deckt Print, Anzeigen und Verpackung nicht eindeutig ab. Nennen Sie Medien und Projekte konkret.
- Exklusivität mündlich zugesagt: Eine exklusive Lizenz gilt nach US-Urheberrecht als Rechteübertragung und braucht eine unterschriebene schriftliche Vereinbarung.
- Abgebildete Personen vergessen: Ohne Model Release kann die werbliche Nutzung eines Porträts Persönlichkeitsrechte verletzen, selbst wenn das Foto lizenziert ist.
- Kein Ende geregelt: Fehlt eine Regel zur Löschung nach Ablauf, bleiben Bilder oft jahrelang online. Legen Sie Fristen und erlaubte Archive fest.
- Rechtekette nicht geprüft: Wer Bilder von einer Agentur bezieht, sollte sicher sein, dass diese sie weiterlizenzieren darf.
So nutzen Sie die Vorlage.
- 01Stellen Sie die Bilder mit Datei-ID zusammen und klären Sie, wer die Rechte daran hält.
- 02Vereinbaren Sie Zweck, Medien, Gebiet, Laufzeit und Exklusivität mit der Gegenseite.
- 03Füllen Sie die Vorlage aus, prüfen Sie Releases und lassen Sie den Vertrag durchsehen.
- 04Unterzeichnen Sie, liefern Sie die Dateien in der vereinbarten Qualität und dokumentieren Sie die Zahlung.
Fachbegriffe kurz erklärt.
- Image License
- Erlaubnis, ein Foto oder eine Grafik in einem festgelegten Rahmen zu verwenden, ohne Eigentümer der Rechte zu werden.
- Chain of Title
- Rechtekette, die zeigt, wie die Rechte vom Urheber zum Lizenzgeber gelangt sind.
- Model Release
- Einwilligung einer abgebildeten Person in die Nutzung ihres Bildnisses.
Häufige Fragen.
Bei einer Lizenz bleibt das Urheberrecht beim Fotografen oder Rechteinhaber, der Lizenznehmer erhält nur Nutzungsrechte. Wird das Recht dagegen vollständig abgegeben (Assignment), hat der bisherige Inhaber danach selbst keine Rechte mehr am Bild. Für eine vollständige Übertragung eignet sich eine Rechteübertragung statt einer Lizenz.
Nicht exklusive Nutzungsrechte können in den USA grundsätzlich auch formlos eingeräumt werden. Ein schriftlicher Vertrag schafft aber Klarheit über Umfang, Dauer und Vergütung und erleichtert den Nachweis im Streitfall.
Ein Model Release ist die Einwilligung einer abgebildeten Person in die Nutzung ihres Bildes, besonders für Werbung. Die Bildlizenz ersetzt es nicht. Die Vorlage fragt deshalb ab, welche Releases vorliegen.
Nur wenn es vereinbart ist. Die Vorlage fragt, ob Bearbeitungen erlaubt sind, und hält erlaubte Änderungen wie Zuschnitt oder Farbkorrektur sowie verbotene Montagen fest.
Für die Lizenzierung selbst ist keine Registrierung nötig. Sie ist jedoch Voraussetzung dafür, dass US-Urheber vor einem Bundesgericht wegen einer Verletzung klagen können, und beeinflusst mögliche Schadensersatzansprüche.
Bei exklusiven Lizenzen, hohen Lizenzgebühren, Kampagnen mit erkennbaren Personen oder Lizenzen über mehrere Länder hinweg. Ein Anwalt vor Ort klärt dann Haftung, Freistellung und Formvorgaben verbindlich.
Mehr als eine Vorlage.
Wenn Sie Bildrechte oder Kreativleistungen international über eine US-Gesellschaft vermarkten möchten, besprechen wir Ihre Struktur gern in einem Erstgespräch.
Was daneben liegt.
- Vorlage
Lizenzvertrag für kreative Werke.
Ein Lizenzvertrag (Licensing Agreement) räumt dem Lizenznehmer das Recht ein, urheberrechtlich geschützte Werke wie Texte, Fotos, Grafiken, Musik oder Videos in einem festgelegten Umfang zu nutzen, ohne dass das Urheberrecht übertragen wird.
- Vorlage
Rechteübertragung (Assignment).
Eine Rechteübertragung (Assignment) überträgt bestimmte Rechte von einer Partei (Assignor) auf eine andere (Assignee), etwa Rechte aus einem Vertrag, eine Forderung, eine bewegliche Sache oder geistiges Eigentum.
- Vorlage
Vertraulichkeitsvereinbarung (NDA).
Eine Vertraulichkeitsvereinbarung (Non-Disclosure Agreement, NDA) verpflichtet den Empfänger, Informationen der offenlegenden Partei nur für einen festgelegten Zweck zu nutzen und nicht an Unbefugte weiterzugeben.
