SWOT-Analyse.
SWOT-Analyse: Vorlage mit Belegen und Maßnahmenplan
Eine SWOT-Analyse ordnet die internen Stärken (Strengths) und Schwächen (Weaknesses) eines Vorhabens sowie die externen Chancen (Opportunities) und Risiken (Threats). Sie dient als Grundlage für eine konkrete Entscheidung, etwa den Eintritt in einen neuen Markt. Die Vorlage verlangt zu jeder Beobachtung einen Beleg oder die Kennzeichnung als Annahme und leitet daraus Maßnahmen ab.
Worum es geht.
Eine SWOT-Analyse ordnet die internen Stärken (Strengths) und Schwächen (Weaknesses) eines Vorhabens sowie die externen Chancen (Opportunities) und Risiken (Threats). Sie dient als Grundlage für eine konkrete Entscheidung, etwa den Eintritt in einen neuen Markt. Die Vorlage verlangt zu jeder Beobachtung einen Beleg oder die Kennzeichnung als Annahme und leitet daraus Maßnahmen ab.
Dies ist eine Vorlage, keine Rechtsberatung. Lassen Sie das fertige Dokument vor der Verwendung von einem Anwalt vor Ort prüfen und bei Bedarf an Ihren Fall anpassen.
Wann Sie das Dokument brauchen.
- Sie entscheiden, ob Sie mit Ihrem Geschäft in den US-Markt expandieren
- Ein Businessplan oder Förderantrag verlangt eine strukturierte Analyse von Markt und Unternehmen
- Sie wollen im Team eine gemeinsame Sicht auf Stärken und Engpässe erarbeiten
- Ein neuer Wettbewerber oder eine Regeländerung zwingt Sie, Ihre Strategie zu überprüfen
- Sie bereiten ein Strategiegespräch mit Investoren oder Beratern vor
Was hineingehört.
- Unternehmen oder Projekt, Entwicklungsstand und Datum der Analyse
- Zu klärende Entscheidung und Planungshorizont
- Beteiligte und ihre Perspektiven
- Interne Stärken und Schwächen mit Beleg und Priorität
- Externe Chancen und Risiken mit Beleg und Priorität
- Maßnahmen mit Bezug zur Analyse, Verantwortlichem, Zieltermin und Erfolgskriterium
- Offene Annahmen, fehlende Daten und Termin der nächsten Überprüfung
Was häufig schiefgeht.
- Intern und extern verwechseln: Eine eigene Schwäche ist kein Marktrisiko. Stärken und Schwächen betreffen das Unternehmen, Chancen und Risiken das Umfeld.
- Ohne Belege arbeiten: Bauchgefühl wirkt in der Tabelle wie eine Tatsache. Kennzeichnen Sie unbelegte Aussagen ausdrücklich als Annahme.
- Bei der Liste stehen bleiben: Eine SWOT-Analyse ohne Maßnahmen bleibt folgenlos. Leiten Sie für die wichtigsten Punkte konkrete Schritte ab.
- Zu allgemein formulieren: „Gutes Team“ hilft wenig. Beschreiben Sie, woran sich die Stärke zeigt, möglichst mit Zahl oder Beispiel.
- Nur eine Sicht einholen: Wer die Analyse allein erstellt, übersieht oft blinde Flecken. Beziehen Sie Vertrieb, Kunden oder externe Stimmen ein.
So nutzen Sie die Vorlage.
- 01Formulieren Sie die Entscheidung, die die Analyse vorbereiten soll, und den Zeitraum.
- 02Sammeln Sie im Team Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken mit Belegen.
- 03Priorisieren Sie die Punkte und leiten Sie Maßnahmen mit Verantwortlichen und Terminen ab.
- 04Überprüfen Sie Annahmen und Ergebnisse zum festgelegten Termin.
Fachbegriffe kurz erklärt.
- Strengths / Weaknesses
- Interne Stärken und Schwächen, also Merkmale, die das Unternehmen selbst beeinflussen kann.
- Opportunities / Threats
- Externe Chancen und Risiken aus Markt, Wettbewerb, Technik oder Regulierung.
- TOWS-Matrix
- Weiterentwicklung der SWOT-Analyse, die interne und externe Faktoren kombiniert, um Strategien abzuleiten.
Häufige Fragen.
Die vier Buchstaben stehen für Strengths, Weaknesses, Opportunities und Threats, also Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken. Die ersten beiden beschreiben das Unternehmen selbst, die letzten beiden sein Umfeld.
Eine feste Zahl gibt es nicht. Drei bis fünf gut belegte Punkte pro Feld sind meist aussagekräftiger als lange Listen. Mit der Priorität markieren Sie, was für die Entscheidung wirklich zählt.
Die SWOT-Analyse ist ein Werkzeug zur Lagebewertung. Ein Businessplan beschreibt darüber hinaus Angebot, Markt, Organisation und Finanzen und enthält die SWOT-Analyse häufig als Baustein.
Spätestens dann, wenn sich Markt, Wettbewerb oder Ihr Vorhaben deutlich verändern. Die Vorlage hält deshalb das Datum und den Termin der nächsten Überprüfung fest.
In der Regel nicht, denn sie ist ein internes Arbeitsdokument. Ergeben sich daraus aber Schritte wie eine Gründung in den USA oder neue Verträge, sollten Sie diese Schritte rechtlich und steuerlich begleiten lassen.
Mehr als eine Vorlage.
Zeigt Ihre Analyse, dass sich der US-Markt lohnt, besprechen wir in einem kostenlosen Erstgespräch, welche Gesellschaftsform und welcher Bundesstaat zu Ihrem Vorhaben passen.
Was daneben liegt.
- Vorlage
Businessplan.
Ein Businessplan beschreibt, was ein Unternehmen anbietet, für wen, wie es Kunden gewinnt und wie es sich finanziert.
- Vorlage
Risikomanagementplan.
Ein Risikomanagementplan hält fest, welche Risiken ein Unternehmen oder Projekt bedrohen, wie wahrscheinlich und schwerwiegend sie sind und wer welche Gegenmaßnahmen verantwortet.
- Vorlage
Gründungskostenrechner.
Ein Gründungskostenrechner (Startup Cost Calculator) fasst alle einmaligen und laufenden Kosten bis zum geplanten Stichtag zusammen und schlägt eine Reserve für Unvorhergesehenes auf.
