Musik-Auftrittsvertrag.
Musik-Auftrittsvertrag: Vorlage für Gigs von Bands und Musikern in den USA
Ein Musik-Auftrittsvertrag (Music Performance Contract) hält fest, wann, wo und wie lange eine Band oder ein Musiker spielt und welche Gage dafür gezahlt wird. Er regelt außerdem Soundcheck, Technik, Anzahlung, Absage und die Verantwortung für Aufführungsrechte. Für Darbietungen ohne Musikschwerpunkt wie Comedy oder Tanz passt der allgemeine Vertrag für Bühnenauftritte besser.
Worum es geht.
Ein Musik-Auftrittsvertrag (Music Performance Contract) hält fest, wann, wo und wie lange eine Band oder ein Musiker spielt und welche Gage dafür gezahlt wird. Er regelt außerdem Soundcheck, Technik, Anzahlung, Absage und die Verantwortung für Aufführungsrechte. Für Darbietungen ohne Musikschwerpunkt wie Comedy oder Tanz passt der allgemeine Vertrag für Bühnenauftritte besser.
Dies ist eine Vorlage, keine Rechtsberatung. Lassen Sie das fertige Dokument vor der Verwendung von einem Anwalt vor Ort prüfen und bei Bedarf an Ihren Fall anpassen.
Wann Sie das Dokument brauchen.
- Ihre Band spielt auf einer Hochzeit, einem Firmenfest oder in einem Club in den USA
- Sie buchen als Veranstalter Musiker und möchten Gage und Ablauf verbindlich festhalten
- Eine Anzahlung soll den Termin sichern und bei Absage klar geregelt sein
- Technik, Bühne und Personal sollen über einen Rider verbindlich werden
- Sie treten mit Ihrer Musik-LLC auf und rechnen über die Gesellschaft ab
Was hineingehört.
- Bundesstaat und Sprache des Vertrags
- Veranstalter sowie Künstler oder Band mit Anschrift und Vertretung
- Veranstaltung, Veranstaltungsort und Datum
- Ankunft, Soundcheck, Sets mit Dauer und Pausen sowie Repertoire und ausgeschlossene Titel
- Technik, Bühne, Personal, Sicherheit, Wetterplan und Genehmigungen
- Gesamtgage, Anzahlung, Fälligkeiten, Reise- und Unterkunftskosten sowie Steuern
- Absage durch jede Partei, unverschuldeter Ausfall und Ersatztermin
- Aufführungsrechte, Werbung mit dem Bandnamen, Kontakte und Unterzeichnung
Was häufig schiefgeht.
- Nur mündlich gebucht: Ohne schriftlichen Vertrag fehlt bei kurzfristiger Absage jede Grundlage für Ausfallzahlungen. Halten Sie Gage und Stornoregeln schriftlich fest.
- Spielzeiten unklar: „Abendprogramm“ lässt offen, wie viele Sets geschuldet sind. Nennen Sie Beginn, Länge und Pausen.
- Technik nicht abgestimmt: Fehlt die PA-Anlage am Abend, kann die Band nicht spielen. Machen Sie den technischen Rider zur Vertragsanlage.
- Aufführungsrechte vergessen: Für Coverversionen sind Lizenzen von Verwertungsgesellschaften nötig, die meist der Veranstaltungsort hält. Klären Sie die Zuständigkeit vorab.
- Steuern auf die Gage ungeklärt: Bei Musikern aus dem Ausland kann der Veranstalter zum Steuerabzug verpflichtet sein. Klären Sie das vor dem Auftritt.
So nutzen Sie die Vorlage.
- 01Stimmen Sie Datum, Ort, Spielzeiten und Gage mit dem Veranstalter ab.
- 02Klären Sie Technik, Anzahlung, Absage und Aufführungsrechte und legen Sie den Rider bei.
- 03Erstellen Sie den Vertrag mit der Vorlage und lassen Sie ihn bei Bedarf vor Ort prüfen.
- 04Unterschreiben Sie, kassieren Sie die Anzahlung und bestätigen Sie den Ablauf kurz vor dem Termin.
Fachbegriffe kurz erklärt.
- Rider
- Anlage mit technischen und organisatorischen Anforderungen der Künstler an den Veranstalter.
- Performance Fee / Deposit
- Gage für den Auftritt und Anzahlung, die den Termin verbindlich sichert.
- PRO (ASCAP, BMI)
- Performing Rights Organizations: US-Verwertungsgesellschaften, die Lizenzen für öffentliche Musikaufführungen vergeben.
Häufige Fragen.
Ein Rider ist eine Anlage zum Auftrittsvertrag, in der die Band ihre Anforderungen festhält. Der technische Rider beschreibt Bühne, Tonanlage und Strom, ein Hospitality Rider Verpflegung und Garderobe. Erst als Vertragsanlage wird er verbindlich.
Eine gesetzliche Vorgabe gibt es nicht, die Höhe ist Verhandlungssache. Entscheidend ist, dass der Vertrag regelt, wann sie fällig ist und ob sie bei Absage verfällt oder zurückgezahlt wird. Die Vorlage fragt beides getrennt ab.
Die Lizenzen für öffentliche Aufführungen von Musik hält in den USA in der Regel der Veranstaltungsort oder Veranstalter, nicht die Band. Bei privaten Feiern oder ungewöhnlichen Orten sollte die Zuständigkeit im Vertrag stehen. Die Vorlage hat dafür ein eigenes Feld.
Das regelt die Klausel zum unverschuldeten Ausfall, oft Force Majeure genannt. Darin legen Sie fest, wie benachrichtigt wird, ob ein Ersatztermin angeboten wird und was mit der Anzahlung geschieht. Ohne solche Regel entscheidet das örtliche Recht.
Bei hohen Gagen, Tourneen oder Auftritten mit Mitschnitten lohnt sich die Prüfung durch einen Anwalt vor Ort. Er kann Stornoregeln, Haftung und Steuerfragen an den Bundesstaat anpassen und Lücken bei den Rechten schließen.
Der Musik-Auftrittsvertrag ist auf Bands und Musiker zugeschnitten, mit Soundcheck, Sets, Repertoire und Musiklizenzen. Der allgemeine Vertrag für Bühnenauftritte fragt zusätzlich die Art der Darbietung ab und eignet sich für Tanz, Comedy, Moderation oder Theater.
Mehr als eine Vorlage.
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Was daneben liegt.
- Vorlage
Vertrag für Bühnenauftritte.
Ein Vertrag für Bühnenauftritte (Performance Contract) regelt die Buchung einer Darbietung wie Tanz, Comedy, Moderation, Theater oder Musik.
- Vorlage
Vertrag für selbstständige Auftragnehmer.
Ein Freelancer-Vertrag (Independent Contractor Agreement) regelt die Zusammenarbeit zwischen einem Auftraggeber und einem selbstständigen Auftragnehmer nach US-Recht: Leistung, Termine, Vergütung, Nutzungsrechte und Beendigung.
- Vorlage
Zinsfreie Zahlungsvereinbarung.
Eine zinsfreie Zahlungsvereinbarung (Payment Agreement) legt fest, wie ein Schuldner eine bestehende, unbestrittene Geldforderung in Raten begleicht: Restbetrag, Stichtag, Ratenplan, Zahlungsweg und Bestätigung.
