Vorlage

Persönlicher Plan für das Lebensende.

Persönlicher Plan für das Lebensende: Vorlage für Ihre Wünsche

Ein persönlicher Plan für das Lebensende hält Ihre Wünsche für die letzte Lebensphase und die Zeit danach fest, von der Betreuung über die Trauerfeier bis zu digitalen Konten. Er entlastet Angehörige, weil sie nicht raten müssen, was Ihnen wichtig ist. Rechtlich bindende Erklärungen wie Testament, Patientenverfügung oder Vollmacht ersetzt er nicht, sondern verweist auf sie.

VorlageSheridan WY · New York · Hongkong
01 — Kurz erklärt

Worum es geht.

Ein persönlicher Plan für das Lebensende hält Ihre Wünsche für die letzte Lebensphase und die Zeit danach fest, von der Betreuung über die Trauerfeier bis zu digitalen Konten. Er entlastet Angehörige, weil sie nicht raten müssen, was Ihnen wichtig ist. Rechtlich bindende Erklärungen wie Testament, Patientenverfügung oder Vollmacht ersetzt er nicht, sondern verweist auf sie.

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Dies ist eine Vorlage, keine Rechtsberatung. Lassen Sie das fertige Dokument vor der Verwendung von einem Anwalt vor Ort prüfen und bei Bedarf an Ihren Fall anpassen.

02 — Einsatz

Wann Sie das Dokument brauchen.

  • Sie möchten Ihren Angehörigen schwierige Entscheidungen erleichtern
  • Sie leben in den USA, Ihre Familie aber teilweise in Deutschland
  • Sie haben bestimmte Wünsche zu Trauerfeier, Bestattung oder Gedenken
  • Es gibt bereits Vollmachten und Verfügungen, deren Aufbewahrungsort niemand kennt
  • Nach einer Diagnose oder im höheren Alter wollen Sie Ihre Angelegenheiten ordnen
03 — Inhalt

Was hineingehört.

  • Hinweis auf ein bestehendes Testament und dessen Aufbewahrungsort
  • Name, Anschrift, Planstand, nächste Überprüfung, Bundesstaat und Sprache
  • Kontakte für Abstimmung und Information
  • Bestehende Vollmachten und Verfügungen, bereits benannte Personen und behandelnde Ärzte
  • Werte, Wünsche zu Gesprächen über die Betreuung, persönliche Umgebung, abhängige Personen und Tiere
  • Bekanntgabe, Wünsche zu Bestattung und Trauerfeier, Spendeerklärungen und bestehende Vorsorgeverträge
  • Zu informierende Stellen, digitale Konten und persönliche Botschaften
  • Weitergabe, offene Fachfragen und Aktualisierung
04 — Fehler

Was häufig schiefgeht.

  • Plan mit Patientenverfügung verwechseln: Wünsche in diesem Plan binden Ärzte nicht. Für Entscheidungen über Behandlungen brauchen Sie eine Advance Directive nach dem Recht Ihres Bundesstaats.
  • Niemand weiß vom Plan: Liegt er gut versteckt in der Schublade, kommt er zu spät. Sagen Sie Vertrauenspersonen, wo er liegt.
  • Neue Befugnisse erwarten: Wer im Plan genannt wird, erhält dadurch keine Vollmacht. Handeln dürfen nur Personen, die in rechtlich wirksamen Dokumenten benannt sind.
  • Kennwörter aufschreiben: Zugangsdaten im Klartext sind ein Sicherheitsrisiko. Nutzen Sie einen Passwortmanager mit Notfallzugang und verweisen Sie darauf.
  • Kosten nicht bedacht: Ohne Angaben zu Budget oder Vorsorgevertrag entstehen Unsicherheiten. Nennen Sie Ihre Vorstellungen und bestehende Verträge.
05 — Ablauf

So nutzen Sie die Vorlage.

  1. 01Sammeln Sie bestehende Dokumente wie Testament, Vollmacht und Patientenverfügung.
  2. 02Füllen Sie die Vorlage in Ruhe aus, gern in mehreren Sitzungen.
  3. 03Besprechen Sie den Plan mit den Menschen, die ihn umsetzen sollen.
  4. 04Lassen Sie offene rechtliche Punkte von einem Anwalt klären und überprüfen Sie den Plan regelmäßig.
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06 — Begriffe

Fachbegriffe kurz erklärt.

Advance Directive
Patientenverfügung nach US-Recht, oft verbunden mit der Benennung einer Gesundheitsvertretung.
Durable Power of Attorney
Vollmacht, die auch bei späterer Geschäftsunfähigkeit wirksam bleibt.
Pre-Need Contract
Vorab geschlossener Vertrag mit einem Bestattungsunternehmen über Leistungen und Kosten.
07 — Fragen

Häufige Fragen.

  • Nein. Er dokumentiert Ihre Wünsche und dient als Leitfaden für Angehörige. Verbindlich sind nur Dokumente, die die Formvorschriften Ihres Bundesstaats erfüllen, etwa Testament, Advance Directive oder Durable Power of Attorney.

08 — Weiter

Mehr als eine Vorlage.

Wenn eine US-LLC zu Ihrem Vermögen gehört, klären wir in einem Erstgespräch, wie Ihre Angehörigen im Ernstfall an die nötigen Unterlagen kommen.