Persönliches Betreuungsprofil.
Persönliches Betreuungsprofil: Vorlage für Alltag und Vorlieben
Ein persönliches Betreuungsprofil (Personal Care Profile) beschreibt, wie ein Mensch angesprochen werden möchte, wie sein Tag abläuft und was ihm im Alltag wichtig ist. Es hilft Angehörigen, Betreuungskräften und Pflegediensten, die Person besser zu unterstützen. Medizinische Anweisungen oder Vollmachten enthält es bewusst nicht.
Worum es geht.
Ein persönliches Betreuungsprofil (Personal Care Profile) beschreibt, wie ein Mensch angesprochen werden möchte, wie sein Tag abläuft und was ihm im Alltag wichtig ist. Es hilft Angehörigen, Betreuungskräften und Pflegediensten, die Person besser zu unterstützen. Medizinische Anweisungen oder Vollmachten enthält es bewusst nicht.
Dies ist eine Vorlage, keine Rechtsberatung. Lassen Sie das fertige Dokument vor der Verwendung von einem Anwalt vor Ort prüfen und bei Bedarf an Ihren Fall anpassen.
Wann Sie das Dokument brauchen.
- Ein Angehöriger in den USA erhält erstmals Unterstützung durch einen ambulanten Pflegedienst
- Wechselnde Betreuungskräfte sollen die Gewohnheiten einer Person schnell kennenlernen
- Ein Umzug in eine Einrichtung steht an und persönliche Vorlieben sollen erhalten bleiben
- Familienmitglieder teilen sich die Unterstützung und brauchen einen gemeinsamen Stand
- Eine Person möchte selbst festhalten, wie sie im Alltag unterstützt werden will
Was hineingehört.
- US-Bundesstaat und Sprache des Profils
- Name der Person, Ersteller mit Beziehung und Stand des Profils
- Abgestimmte Empfänger, Zweck der Weitergabe und Zustimmung der betroffenen Person
- Ansprache, Sprache und Kommunikationsvorlieben
- Tagesablauf, Schlaf, Essensvorlieben, Interessen und soziale Kontakte
- Umgebung, Privatsphäre und persönliche Gewohnheiten
- Gewünschte Unterstützung und Grenzen sowie Verweis auf einen separaten fachlichen Pflegeplan
- Kontaktpersonen, nächster Aktualisierungstermin und offene Fragen
Was häufig schiefgeht.
- Ohne die betroffene Person erstellt: Ein Profil sollte gemeinsam mit dem Menschen entstehen, um den es geht, soweit das möglich ist.
- Medizinische Details eingetragen: Diagnosen und Medikamentendosierungen gehören in den fachlichen Pflegeplan, nicht in ein Alltagsprofil, das viele Personen lesen.
- Zu breit weitergegeben: Geben Sie das Profil nur an die Empfänger, mit denen die Weitergabe abgestimmt ist.
- Nie aktualisiert: Vorlieben und Bedarf ändern sich. Ein Profil mit altem Stand führt Betreuende in die Irre.
- Mit einer Vollmacht verwechselt: Das Profil gibt niemandem Entscheidungsbefugnisse. Dafür sind eigene Dokumente nötig.
So nutzen Sie die Vorlage.
- 01Sprechen Sie mit der betroffenen Person über ihre Vorlieben, Gewohnheiten und Wünsche zur Unterstützung.
- 02Füllen Sie die Vorlage gemeinsam aus und verweisen Sie bei medizinischen Fragen nur auf den fachlichen Plan.
- 03Stimmen Sie ab, wer das Profil erhält, und geben Sie es gezielt an diese Personen weiter.
- 04Legen Sie einen Termin fest, an dem Sie das Profil überprüfen und aktualisieren.
Fachbegriffe kurz erklärt.
- Personal Care Profile
- Englische Bezeichnung für ein Profil mit persönlichen Vorlieben und Gewohnheiten, das Betreuenden Orientierung gibt.
- Advance Directive
- US-Begriff für eine Patientenverfügung, mit der medizinische Behandlungswünsche vorab festgelegt werden.
- Caregiver
- Person, die einen Menschen im Alltag betreut, beruflich oder als Angehöriger.
Häufige Fragen.
Eine Patientenverfügung (Advance Directive) legt Wünsche zu medizinischen Behandlungen fest und unterliegt in jedem US-Bundesstaat eigenen Formvorschriften. Das Betreuungsprofil beschreibt dagegen Alltag, Vorlieben und Kommunikation. Es trifft keine medizinischen Entscheidungen.
Nur Personen, die die Person tatsächlich unterstützen und mit denen die Weitergabe abgestimmt ist, etwa ein Pflegedienst, eine Betreuungskraft oder enge Angehörige. Halten Sie im Profil fest, wer es erhalten hat und wofür.
Die Vorlage ist so aufgebaut, dass keine Befunde, Diagnosen oder Dosierungen eingetragen werden. Gibt es einen fachlichen Pflege- oder Behandlungsplan, nennen Sie nur, wo er liegt oder wer Auskunft gibt.
Planen Sie regelmäßige Überprüfungen ein und aktualisieren Sie das Profil außerdem bei größeren Veränderungen, etwa nach einem Umzug oder einem Wechsel des Pflegedienstes. Das Datum des Profilstands zeigt Lesern, wie aktuell die Angaben sind.
Das Profil selbst ist ein organisatorisches Dokument. Sollen jedoch Entscheidungsbefugnisse für Gesundheit oder Finanzen übertragen werden, lassen Sie sich von einem Anwalt im jeweiligen Bundesstaat beraten, weil dafür eigene Dokumente mit besonderen Formvorschriften nötig sind.
Mehr als eine Vorlage.
Wenn Sie mit Angehörigen in den USA leben oder dorthin umziehen und weitere Unterlagen für Ihre Situation ordnen möchten, besprechen Sie Ihr Vorhaben in einem Erstgespräch mit TAXXIT.
Was daneben liegt.
- Vorlage
Persönliche Vermögensaufstellung.
Eine persönliche Vermögensaufstellung (Personal Financial Statement) listet zu einem Stichtag Ihr Vermögen, Ihre Schulden sowie regelmäßige Einnahmen und Ausgaben auf.
- Vorlage
Vereinbarung zu Haustierbesitz und Betreuung.
Eine Haustiervereinbarung (Pet Agreement) hält fest, wem ein gemeinsames Tier gehört, wo es lebt und wer sich wie um es kümmert.
- Vorlage
Dokumentenübergabeprotokoll.
Ein Dokumentenübergabeprotokoll hält fest, welche geschäftlichen Unterlagen wann, von wem und an wen übergeben wurden.
