Guide · Compliance

Versicherungen für die US-LLC.

Welche Versicherungen eine US-LLC braucht — und welche man als europäischer Inhaber überspringen kann.

General Liability ist fast immer sinnvoll. Der Rest: kommt an.

Guide · ComplianceSheridan WY · New York · Hongkong
01 — Die wichtigsten Versicherungsarten

Was es gibt.

  • General Liability

    Basisschutz.

    Schützt gegen Schadensersatzansprüche Dritter (Personenschaden, Sachschaden). Kostet 40–80 USD/Monat. Pflicht bei vielen US-Verträgen und Kunden.

    Empfohlen
  • Professional Liability

    Fehler-Schutz.

    Auch: E&O (Errors & Omissions). Schützt gegen Ansprüche wegen Beratungsfehlern, falscher Empfehlungen. Für Berater, Coaches, Agenturen.

    Berater
  • Cyber Insurance

    Datenpannen.

    Schützt bei Datenlecks, Hacks, Ransomware. Ab ca. 50–100 USD/Monat. Für SaaS und digitale Businesses empfohlen.

    Digital
  • Product Liability

    Für Produkte.

    Für LLCs die physische Produkte verkaufen. Schützt gegen Produkthaftungsansprüche. Pflicht bei Amazon-Verkäufern ab bestimmtem Umsatz.

    E-Commerce
02 — Was Europäer oft überspringen können

Realistische Einschätzung.

Als europäischer Online-Unternehmer ohne physische US-Präsenz, ohne US-Angestellte und ohne physische Produkte: General Liability oft nicht zwingend nötig. Aber: Viele US-Kunden und Plattformen verlangen einen Certificate of Insurance (COI) als Vertragsvoraussetzung. Daher empfohlen wenn du B2B-Verträge in den USA abschließt.

FAQ

Häufige Fragen.

  • Hiscox USA (ab 25 USD/Monat), Next Insurance (ab 19 USD), Simply Business. Alle vollständig online, kein US-Aufenthalt nötig. Certificate of Insurance sofort nach Abschluss.

Verfasst von

TAXXIT Fachredaktion.

Zuletzt fachlich geprüft

Geprüft wurden Gebühren, Bearbeitungszeiten der Behörden, Formularstände und alle genannten Fristen.

Nächste Durchsicht spätestens in sechs Monaten oder bei Rechtsänderung.

Die Guides entstehen aus der laufenden Mandatsarbeit: Gründungen in Wyoming, New Mexico, Florida und Delaware, Kontoeröffnungen bei US-Banken, EIN- und ITIN-Anträge sowie die Abstimmung mit deutschen Steuerberatern. Geschrieben wird von der Mandatsführung, gegengelesen von US-Attorneys und CPAs aus unserem Netzwerk. Was nicht belegbar ist, steht nicht drin.

Fachgebiete

  • US-Gesellschaftsrecht (LLC, C-Corp)
  • IRS-Meldepflichten (EIN, ITIN, Form 5472)
  • Deutsche Hinzurechnungs- und Anzeigepflichten
  • US-Banking und Business Credit
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